Johann Philipp Bethmann
Johann Philipp Bethmann (* 30. November 1715 in Nassau bei Frankfurt am Main, † 27. November 1793 in Frankfurt am Main), deutscher Kaufmann und Bankier.
Überblick
thumb|300px|Das von Johann Philipp Bethmann gepachtete Gartenhaus am Friedberger Tor in Frankfurt a.M.
Bethmann, dessen Vorfahren aus den Niederlanden vertrieben worden waren, ist der älteste Sohn des Simon Moritz Bethmann. Nach dem frühen Tod des Vaters wuchs er bei seinem Onkel Jacob Adamy auf, dessen Handelsunternehmung er dann erbte. Nachdem er 1746 die Bürgerrechte der Stadt Frankfurt erhalten hatte, nahm er 1748 seinen jüngeren Bruder Simon Moritz in das Unternehmen auf, sodass dies Jahr als Gründungsdatum der Bethmann-Bank gilt.
1762 heiratete Johann Philipp Bethmann eine Tochter des Frankfurter Schöffen Schaaf. Nach seinem Tod 1793 führte sein einziger Sohn Simon Moritz das Haus.
Das heute auch als »Landhaus Bethmann« bekannte Gartenhaus, das 1760 erbaut worden war, wurde von Johann Philipp Bethmann gepachtet und diente der Familie ab 1785 als Sommerwohnung. 1813 war es das Quartier des sich auf dem Rückzug befindlichen Napoleon Bonaparte. 1855 wurde es zum Hauptwohnsitz der Bethmanns. Ein Museum kam 1856 hinzu.
siehe auch unter dem Stichwort Bethmann !
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bethmann, Johann Philipp |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kaufmann und Bankier |
| GEBURTSDATUM | 30. November 1715 |
| GEBURTSORT | Nassau bei Frankfurt am Main |
| STERBEDATUM | 27. November 1793 |
| STERBEORT | Frankfurt am Main), |
