Johannes Itten
Johannes Itten (* 1888 in Süderen-Linden (Schweiz); † 1967 in Zürich) war ein Maler und Kunstpädagoge.
1913 wird Itten Schüler von Adolf Hölzel in Stuttgart. Er trifft dort mit Ida Kerkovius, Oskar Schlemmer und Willi Baumeister zusammen. Während des Ersten Weltkrieges siedelt Itten 1916 nach Wien über. Dort lernt er u.a. Walter Gropius kennen, der ihn 1919 als einen der ersten Lehrer an das Staatliche Bauhaus in Weimar beruft. Itten war am Bauhaus von 1919 bis 1923 als Meister tätig und prägte es durch den zusammen mit Gertrud Grunow aufgebauten Vorkurs.
Johannes Itten ist Begründer der neuen Farbenlehre (Hauptwerk: "Kunst der Farbe"). Seine Theorie der "7 Farbkontraste" wird an jeder renommierten Kunsthandwerk- und Kunsthochschule gelehrt. Ferner gilt Itten als Begründer der Farbtypenlehre.
Eine wichtige Vorarbeit zu "Kunst der Farbe" (1961) ist der Vorkurs "Analysen alter Meister".
Er wurde zusammen mit der "Farbenkugel in 12 Tönen und 7 Lichtstufen" in der Publikation "Utopia" 1921 in Weimar veröffentlicht.
- 1926 - 1934 Private Kunstschule in Berlin
- 1938 - 1954 Direktor an der Kunstgewerbeschule und
- 1943 - 1960 Direktor der Textilfachschule in Zürich
Bücher
- 1921: Analysen alter Meister in ADLER, Bruno Maria (Hrsg.) Utopia. Dokumente der Wirklichkeit, Weimar: Utopia Verlag
- Kunst der Farbe
Weblinks
- www.bauhaus.de/... - kurze Biographie
Itten, Johannes
Itten, Johannes
Itten, Johannes
Itten, Johannes
Itten, Johannes
Itten, Johannes
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Itten, Johannes |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Maler und Kunstpädagoge |
| GEBURTSDATUM | 1888 |
| GEBURTSORT | Süderen-Linden (Schweiz) |
| STERBEDATUM | 1967 |
| STERBEORT | Zürich |
