John Reed

John Reed (* 20. Oktober 1887 in Portland Oregon; † 19. Oktober 1920 in Baku) war ein amerikanischer Journalist.

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Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach dem erfolgreichen Abschluß seines Studiums in den Fächern Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in Harvard begann Reed ab 1913 für die Zeitschrift The Masses und das Metropolitan Journal, zu schreiben. Schon im darauffolgenden Jahr erzielte Reed mit einer Reportage über die mexikanische Revolution seinen Durchbruch als Journalist. Auch vom Streik der Seidenweber in Paterson, N.J. berichtete er aus vorderster Front.

Während des Ersten Weltkrieges war Reed als Kriegsberichterstatter für die amerikanische radikal-revolutionäre Zeitschrift The Liberator an fast allen Kriegsschauplätzen unterwegs. Verheiratet war er mit Louise Bryant und war gut befreundet mit Eugene O'Neill.

Von August 1917 bis April 1918 hielt sich Reed in Rußland auf und war ein unmittelbarer Zeitzeuge der Oktoberrevolution, was sich dann auch in seinem berühmtesten Werk Ten days that shook the world niederschlug. Aus dieser Zeit stammte auch seine Freundschaft mit Lenin. Er gründete die eigenen ZeitschriftenThe Revolutionary Age und The Communist.

Als Reed im August 1919 in die USA zurückkehrte, wurde er wegen seiner Aktivitäten in Rußland aus der Sozialistischen Partei der USA ausgeschlossen. Fast als Trotzreaktion gründete Reed daraufhin die Kommunistische Arbeiterpartei und wurde deren erster Vorsitzender.

Als Reed vom obersten Gericht der USA des Hochverrats angeklagt wurde, flüchtete er in die Sowjetunion. Dort infizierte er sich in Baku am Typhus und starb daran im Alter von 33 Jahren. Als einziger Amerikaner liegt er in einem Ehrengrab in Moskau an der Kremlmauer zwischen anderen verdienten Sozialisten.

Werke

Literatur

Film

Weblinks

Reed, John Kategorie:Mann

Personendaten
Reed, John
amerikanischer Journalist
20. Oktober 1887
Portland Oregon
17. Oktober 1920
Moskau

See also: John Reed, 17. Oktober, 1887, 19. Oktober, 1913, 1917, 1918, 1919, 1920