Joseph Horovitz

Joseph Horovitz (*26. Mai 1926 in Wien, Österreich) ist ein britischer Komponist und Dirigent.

1938 emigrierte seine Familie nach England. Er studierte Musik und moderne Sprachen am New College in Oxford. Danach ging er ans Royal College of Music in London und studierte bei Gordon Jacob Komposition. Anschließend vervollständigte er seine Studien der Komposition noch ein Jahr bei Nadia Boulanger in Paris. Seine musikalische Laufbahn begann er 1950 bis 1951 als Musik-Direktor der Old Vic (Theatre-)Company in Bristol. Anschließend war er als Ballett- und Operndirigent bei verschiedenen internationalen Gesellschaften tätig, mit denen er Tourneen durch Europa und die Vereinigte Staaten von Amerika machte. Internationale Bekanntheit erlangte er mit der Musik zu verschiedenen TV-Serien, wie z.B. Lillie, Rumpole, The Search for the Nile, The flight against slavery, Wessex Tales und Partners in Crime.

Seit 1961 ist er Professor für Komposition am Royal College of Music, London. Von 1970 an ist er Präsidiumsmitglied der Composers' Guild of Great Britain. Von 1969 bis 1996 gehörte er dem Vorstand der Performing Right Society an.

Ab 1962 verlagerte er den Schwerpunkt seiner Tätigkeit zunehmend aufs Komponieren. Sein Œuvre umfasst 16 Ballette, worunter auch das bekannte Alice in Wonderland aus 1953, 2 einaktige Opern (The Dumb Wife Libretto Peter Shaffer und Gentleman's Island Libretto Gordon Snell), Konzerte für Violine, Oboe, Klarinette, Fagott, Trompete, Euphonium, Tuba und Percussion sowie ein sehr beliebtes und oft gespieltes Jazz-Konzert für Cembalo. Eine größer werdende Anzahl von Werken sind für Blasorchester und Brass-Bands geschrieben. Er bekam die Commonwealth Medal 1959 und viele andere Auszeichnungen für seine Kompositionen.

Inhaltsverzeichnis

Werke

Werke für Orchester

Werke für Blasorchester (incl. Brass-Bands)

andere Werke

Kammermusik

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Personendaten
Horovitz, Joseph
britischer Komponist und Professor
26. Mai 1926
Wien/Österreich

See also: Joseph Horovitz, 1926, 1938, 1948, 1950, 1951, 1952, 1953, 1958