Julius Ziehen
Dr. Julius Ziehen (* 1864, † 1925) war ein deutscher Pädagoge. Ziehen war Stadtrat in Frankfurt am Main und erwarb sich um die Stadt große Verdienste. 1916 wurde er auf den ersten Pädagogiklehrstuhl der Johann-Wolfgang-Goethe-Universiät berufen. Nach ihm ist die Ziehenschule im Frankfurter Stadtteil Eschersheim benannt.
Ziehen war Herausgeber pädagogischer Schriften und von Übersetzungen von Texten aus dem klassischen Altertum.
Julius Ziehen ist der Sohn des Privatlehrers und Schriftstellers Eduard Ziehen (* 1819, † 1884) und der Vater des gleichnamigen späteren Studienrats der Musterschule und Historikers Eduard Ziehen (* 1896, † 1945).
Julius Ziehens Nachlass ist am Institut für Stadtgeschichte archiviert.
Veröffentlichungen
- Julius Ziehen, Ephemerides Tullianae rerum inde a XVII m. Martii 49 a. Chr. usque ad IX m. Augusti 48 a. Chr. gestarum, phil. Diss., Bonn, 1886–87.
- Biographische Studien zur Geschichte und zum System der Volkserziehung, 1911.
Herausgeber
- Julius Ziehen (Hrsg.); Karl Oppel, Praktische Anleitung zur Erziehung der Kinder vomfrühen Alter bis zur Selbständigkeit, Frankfurt a. M.: Moritz Diesterweg, 1906; mit einem Vorwort von Julius Ziehen.
- Julius Ziehen (Hrsg.); Magdalene v. Broecker, Kunstgeschichte im Grundriß, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1910.
Ziehen, Julius Ziehen, Julius
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ziehen, Dr. Julius |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pädagoge |
| GEBURTSDATUM | 1864 |
| GEBURTSORT | |
| STERBEDATUM | 1925 |
| STERBEORT | |
