Junges Polen (Kunst)
Junges Polen (poln. Młoda Polska) ist die Bezeichnung für eine Richtung des Modernismus in der polnischen Literatur, Musik und Kunst. Das Junge Polen existierte als Gruppe von Künstlern in den Jahren 1890 bis 1918.
In dieser Phase entwickelten sich in Polen neue literarische und künstlerische Tendenzen wie Dekadenz, Neoromantik, Symbolismus, Impressionismus und Secession.
Der Begriff Junges Polen (Młoda Polska) geht auf Artur Górski zurück, der in einem programmatischen Manifest die damals einflußreiche Strömung des literarischen Positivismus in Polen kritisierte und ihm ein literarisches Programm junger Künstler entgegenstellte.
Vertreter
Zenon Przesmycki, Stanisław Przybyszewski, Stanisław Wyspiański, Stanisław Witkiewicz, Artur Górski, Dagny Juel, Ludwik Krzywicki
- Schriftsteller: Tadeusz Boy-Żeleński, Jan Kasprowicz, Kazimierz Przerwa-Tetmajer, Leopold Staff, Tadeusz Miciński, Andrzej Niemojewski, Bolesław Leśmian, Wacław Sieroszewski, Andrzej Niemojewski, Franciszek Nowicki, Antoni Lange, Artur Oppman, Maryla Wolska, Jan Lemański, Wacław Bernat, Władysław Orkan, Tadeusz Rittner, Jan Augustyn Kisielewski, Włodzimierz Perzyński
- Maler: Jacek Malczewski, Józef Mehoffer, Leon Wyczółkowski, Władysław Ślewiński, Józef Pankiewicz
- Musiker: Karol Szymanowski, Grzegorz Fitelberg, Ludomir Różycki, Mieczysław Karłowicz
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