Jürgen Roland
Jürgen Roland (* 25. Dezember 1925 in Hamburg) ist ein deutscher Spielfilm- und Fernsehregisseur und Fernsehpionier.
Nach Abitur in Hamburg und noch von der Wehrmacht in den Krieg geschickt, begann er kurz nach Kriegsende beim Radio Hamburg eine Tätigkeit als Rundfunkreporter, außerdem wurde er 1948 Regieassistent. 1950 besuchte er die BBC-Fernsehschule in London, danach fing er als Reporter beim NWDR, dem heutigen NDR an. Dort galt er als „Mann für alle Fälle“, der zuständig war für „Sport, Tagesaktualität und Filminterviews“. Bereits am 4. April 1952, also noch im Versuchsprogramm begann er mit der Sendereihe: "Was ist los in Hamburg?"
Ab 1953 gestaltete er die Fernsehserie „Der Polizeibericht meldet...“. Hier wurden aktuelle Krimininalfälle journalistisch aufbereitet. Von 1958 bis 1968 war er Regisseur der 22 Folgen von „Stahlnetz“, die die Zuschauer durch ihre semidokumentarische Form stark beeindruckten.
Später folgten Regiearbeiten für "Tatort"-Folgen und Spielfilme, sowie für "Großstadtrevier"
Bis zu seinem 65. Lebensjahr war Roland beim NDR angestellt, er ist jetzt noch freiberuflich tätig.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Roland, Jürgen |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Regisseur |
| GEBURTSDATUM | 25. Dezember 1925 |
| GEBURTSORT | Hamburg, Deutschland |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
