Jutta Lampe
Jutta Lampe (* 13. Dezember 1937 in Flensburg) ist eine deutsche Schauspielerin.
Jutta Lampe feierte ihre ersten Erfolge in den 1960er Jahren am Theater in Bremen, wo Intendant Kurt Hübner mit den Regisseuren Peter Zadek und Peter Stein, sowie dem Bühnenbildner Wilfried Minks den so genannten Bremer Stil hervorrief. Zadeks Maß für Maß von William Shakespeare und Steins berühmter Torquato Tasso von Johann Wolfgang von Goethe waren Inszenierungen die Jutta Lampe mitprägte und als Peter Stein seine Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin gründete, war Jutta Lampe eine der ersten Schauspielerinnen des Ensembles. 30 Jahre spielte sie an der Schaubühne. Darunter Arbeiten mit allen großen Theaterregisseuren. Neben Stein waren das Klaus Michael Grüber, Luc Bondy oder Robert Wilson.
Auf die Leinwand lockte sie Ende der 1970er Jahre die Regisseurin Margarethe von Trotta, die sie in Hauptrollen besetzte. Zunächst in Schwestern oder die Balance des Glücks, dann 1981 noch erfolgreicher in Die bleierne Zeit, wo sie die Schwester von Gudrun Ensslin verkörperte. Filmauftritte blieben in ihrer Karriere jedoch rar, ist ihre Arbeit doch auf das Theater konzentriert. So waren es dann auch eher Fernsehfassungen ihrer Bühnenerfolge, die sie dazu bewegten vor die Kamera zu treten. 2003 schaffte es dann erneut Margarethe von Trotta sie zu einer Rolle in ihrem Film Rosenstraße zu überreden. 2004 wurde ihr für ihre Verdienste um das europäische Theater in Moskau der Stanislawski-Preis verliehen. Diesen Preis erhielten vor ihr bereits Regisseure wie Peter Stein und Peter Brook.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lampe, Jutta |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 13. Dezember 1937 |
| GEBURTSORT | Flensburg |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
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