Karl Otto Götz

Karl Otto Götz, bekannt als KO Götz (* 22. April 1914 in Aachen), ist einer der bedeutendsten lebenden Maler des Deutschen Informel.

Er veröffentlichte ab 1936 erste abstrakte Arbeiten, experimentiert mit Film und Fotografie. Unter den Nationalsozialisten hatte Götz Mal- und Ausstellungsverbot, malte aber heimlich weiter. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg schloss er sich dem „Rosen-Kreis“ an, zu dem auch ehemalige Mitarbeiter des Bauhauses gehörten (z: B. Hans Hartung, Ernst Wilhelm Nay). Von 1948 bis 1953 gab Götz die Zeitschrift „Meta“ heraus. Ab 1949 unterhielt er Beziehungen zur Cobra-Gruppe und wirkte an der Zeitschrift gleichen Namens mit. 1952 schließlich wird die Künstlergruppe Quadriga gegründet, die Keimzelle des Deutschen Informel. Karl Otto Götz gehört u. a. mit Bernard Schultze zu den Mitgliedern der ersten Stunde. In diese Zeit fallen seine ersten informellen Experimente unter dem Einfluss von Wols und dem Tachismus. Von 1959 bis 1979 lehrte er als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.

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Personendaten
Götz, Karl Otto
KO Götz
einer der bedeutendsten Maler der informellen Kunst
22. April 1914
Aachen

See also: Karl Otto Götz, 1914, 1936, 1948, 1949, 1952, 1953, 1959, 1979