Kaiserchronik

Die Kaiserchronik ist das umfangreichste Werk der frühmittelhochdeutschen Literatur. Sie ist unter anderem auch Teil der Vorauer Handschrift, einer mittelalterlichen Sammelhandschrift.

Das wohl zwischen 1140 bis 1150 von einem am Regensburger Hof tätigen Geistlichen verfasste Werk erzählt in 17283 gereimten Versen episodenhaft in 54 Lebenschroniken römischer und deutscher Kaiser eine Weltchronik von der Gründung Roms bis zur Vorbereitung des zweiten Kreuzzuges 1147. Es ist damit die erste bedeutende deutschsprachige Geschichtsquelle, wobei in der Darstellung allerdings hauptsächlich die römischen Kaiser behandelt werden.

Eine Handschrift wird im Augustiner-Chorherrenstift Vorau in der Steiermark aufbewahrt.

Literatur

Weblinks

See also: Kaiserchronik, 1140, 1147, 1150, Frühmittelhochdeutsche Dichtung, Kreuzzug, Lexikon des Mittelalters, Rom, Stift Vorau, Vorauer Handschrift