Kamerabauform
Als Kamerabauform bezeichnet man die Art der Konstruktion eines Fotoapparats, nach der fotografische Kameras systematisch eingeteilt werden können.
Heute Aktuelle Bauformen nach dem verwendeten Filmformat sind:
- Großformat- oder Großbildkamera,
- Mittelformatkamera für Mittelformat- bzw. Rollfilm,
- Kleinbildkamera für Kleinbild- bzw. 35-mm-Film und
- Kleinstformat- oder Kleinstbildkamera.
Nach speziellen Film- bzw. Aufzeichnungsformaten wird weiterhin unterschieden zwischen:
- APS-Kamera für APS-Film,
- Disk-Kamera für Disk-Film,
- Pocket-Kamera für Pocket-Film,
- Instamatic-Kamera für Instamatic-Kassetten sowie
- Digitalkamera für die Bildaufzeichnung ohne Film auf einem elektronischen Speichermedium.
Nach der optischen Konstruktion wird unterschieden zwischen
- Sucherkameras und
- Spiegelreflexkameras, dabei gibt es wiederum
- Einäugige Spiegelreflexkameras und
- Zweiäugige Spiegelreflexkameras
Wenn eine Kamera fähig ist, mit einem aktiven oder passiven Verfahren die Fokussierung selbst einzustellen, spricht man von einer Autofokuskamera; dabei spielt es keine Rolle, ob die Kamera als Spiegelreflex- oder Sucherkamera ausgeführt ist.
Bauformen von Spezialkameras sind beispielsweise
- Balgenkameras,
- Topografische Kameras,
- Panoramakameras,
- Stereokameras und
- Unterwasserkameras
Nach historischen fotografischen Verfahren wird unterschieden zwischen
- Filmkameras mit Rollfilm und
- Plattenkameras mit Nasß- oder Trockenplatten sowie ggf. mit Kassetten (Magazinkamera).
Historische Bauformen sind nach bestimmten konstruktiven Eigenschaften u.a.:
- Boxkamera,
- Schiebekastenkamera,
- Ganzmetallkamera,
- Klappkamera,
- Farbkamera,
- Standartenkamera,
- Federwerk-Kamera,
- Wechselmagazkamera usw.
Historische Bauformen sind nach dem Einsatzzweck u.a.:
- Handkamera,
- Detektivkamera,
- Geheimkamera,
- Taschenbuchkamera und Buchkamera,
- Miniaturkamera,
- Schnappschusskamera,
- Westentaschenkamera usw.
Kategorie:Fototechnik
