Karibische Gemeinschaft

Die Karibische Gemeinschaft (englisch Caribbean Community), Abkürzung CARICOM ist ein Zusammenschluss von Ländern des karibischen Raums. Sie wurde 1973 als Ergebnis 15-jähriger Verhandlungen gegründet. Ihr Sitz ist Georgetown (Guyana).

Vollmitglieder sind folgende 15 Staaten: Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Dominica, Grenada, Guyana, Haiti, Jamaika, Montserrat, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname sowie Trinidad und Tobago. Weitere fünf Staaten (Anguilla, Bermuda, Britische Jungferninseln, Kaimaninseln und Turks- und Caicosinseln) sind assoziierte Mitglieder.

Ziel von CARICOM ist die Koordinierung der Außenpolitik sowie Kooperation in den Bereichen Gesundheit und Soziales, Erziehung, Kultur und Sport, Wissenschaft und Technik. Zur wirtschaftlichen Integration wurde der Karibische Gemeinsame Markt (englisch Caribbean Common Market, CCM) gegründet, dem allerdings Bermuda nicht angehört. Er bildet eine Zollunion mit einem gemeinsamen Außenzolltarif. Außerdem bestehen zwischen den Ländern Doppelbesteuerungsabkommen und Kooperationen im Bereich der Entwicklungsplanung und zur Förderung der Industrialisierung vereinbart.

In den Mitgliedsländern der CARICOM leben etwa 15 Mill. Menschen. Die meisten Staaten gelten als Entwicklungsländer mit niedrigem Einkommen.

Weblinks

See also: Karibische Gemeinschaft, 1973, Anguilla, Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Britische Jungferninseln, Dominica