Karl Bücher
Karl Bücher (Vorname selten auch "Carl") (* 16. Februar 1847 Kirberg, † 12. November 1930 Leipzig) war ein bedeutender Nationalökonom, einer der Gründerväter der "non-market economics" und der wissenschaftlichem Journalistik (Zeitungswissenschaft) in Europa.
Er hielt an der Universität Basel von 1883 bis 1890 Vorlesungen über Grundfragen des Journalismus und wurde damit zum Protagonisten der "Zeitungswissenschaft". 1916 gründete er in Leipzig das erste Institut für Zeitungskunde. Seine Studenten bauten ihm an seinem Sommerdomizil ("Mein Belvedere") in Bad Liebenstein ein Denkmal.
Bedeutend ist jedoch vor Allem sein Beitrag zur Arbeitssoziologie und Wirtschaftsgeschichte:
- Arbeit und Rhythmus, Leipzig (Hirzel) 1904
- Die Entstehung der Volkswirtschaft, zahlreiche Auflagen
Er wurde im Kolumbarium auf dem Südfriedhof Leipzig (Nische II/25) beigesetzt. Die Urne wurde Anfang der 1990'er gestohlen.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bücher, Karl |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Volkswirtschaftler |
| GEBURTSDATUM | 16. Februar 1847 |
| GEBURTSORT | Kirberg |
| STERBEDATUM | 1930 |
| STERBEORT | Leipzig |
