Karl Otto Meyer

Karl Otto Meyer (* 1928 in Sünderup, Kreis Schleswig-Flensburg) ist ein Politiker der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein

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Leben und Beruf

Meyer besuchte die dänische Schule in Tarup und machte auf der Duborg Skolen in Flensburg sein Abitur. 1949 bestand er das Volksschullehrerexamen in Skaarup (Dänemark) und arbeitete anschließend als Lehrer in Husum. Bereits 1950 wurde er Schulleiter der dänischen Schule in Schafflund (bis 1963). Von 1963 bis 1983 war Meyer Chefredakteur der dänischen Zeitungen Flensborg Avis und Südschleswigsche Heimatzeitung. Seither ist er freier Journalist.

Meyer ist verheiratet und hat fünf Kinder.

Partei

Seit seiner Jugend ist Meyer Mitglied der dänisch-friesischen Minderheitenpartei SSW. 1960 bis 1975 war er SSW-Vorsitzender.

Abgeordneter

Von 1959 bis 1974 und 1979 bis 1982 war Meyer Gemeinderatsmitglied in Schafflund. Von 1959 bis 1971 gehörte er auch dem Kreistag des damaligen Kreises Flensburg-Land an.

Der Däne Meyer war vom 26. Oktober 1971, als er für den verstorbenen Friesen Berthold Bahnsen nachrückte, bis 1996 einziger SSW-Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein. Dort war er von 1988 bis 1996 Vorsitzender der "Begleitenden Verfassungskommission". Er wurde vom Schleswig-Holsteinischen Landtag in die Bundesversammlungen 1989 und 1994 gewählt.

Politisches Wirken

Meyer setzte eine deutliche Erhöhung der staatlichen Zuschüsse für die Schulen der dänischen Minderheit durch. Während der Barschel-Affäre 1987/88 erwarb sich Meyer den Ruf des unbestechlichen Aufklärers. Seither stieg der Stimmenanteil des SSW bei jeder Wahl stetig an, von 1,3% 1987 auf heute 4,1% der Wählerstimmen.

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Personendaten
Meyer, Karl Otto
K-O-Meyer
dänisch-deutscher Politiker
1928
Sünderup, Schleswig-Holstein

See also: Karl Otto Meyer, 1928, 1949, 1950, 1959, 1960, 1963, 1971, 1974