Karl Viktor von Bonstetten

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Karl Viktor von Bonstetten (* 3. September 1745 in Bern; † 3. Februar 1832 in Genf) war ein Schweizer Schriftsteller.

Er wurde in Yverdon und Genf erzogen, studierte in Leiden, Cambridge und Paris, bereiste Italien und ließ sich hierauf in der Schweiz nieder. 1775 wurde er Mitglied des Großen Rats von Bern, dann Landvogt von Saanen und 1787 von Nyon (wo er u.a. Gastgeber von Johann Gaudenz von Salis-Seewis, Friedrich von Matthisson, Friederike Brun und Johannes von Müller war) und später Oberrichter in Lugano. 1796 zog er sich vor der Französischen Revolution erst nach Italien und von da nach Kopenhagen zurück, wo er bis 1801 der Gast seiner Freundin Friederike Brun blieb. Nach seiner 1802 erfolgten Rückkehr wählte er Genf zum Aufenthaltsort.

Ein einem Gespräch mit Johann Wolfgang von Goethe am 25. November 1830 sagte Johann Peter Eckermann über Bonstetten:

Bonstetten ist ein Mann, der von Voltaire und Rousseau herauf bis zu der Frau v. Staël und Lord Byron mit aller Literatur des Jahrhunderts gelebt hat. Er besitzt eine grenzenlose Erfahrung und eine besondere Gabe, die Eigenheiten verschiedener Personen durch die feinsten und schärfsten Andeutungen einem anderen zu überliefern und anschaulich zu machen.

Werke

Weblinks


90px Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Der Wissensstand von damals kann inzwischen überholt sein. Wenn du der Meinung bist, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dann kann dieser Hinweis aus dem Artikel entfernt werden.

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Personendaten
Bonstetten, Karl Viktor von
Bonstetten, Charles Victor de
Schweizer Schriftsteller
3. September 1745
Bern
3. Februar 1832
Genf

See also: Karl Viktor von Bonstetten, 1745, 1775, 1787, 1796, 1801, 1802, 1832