Karlspreis

[[Bild:RathausAachen.jpg|thumb|Das Aachener Rathaus, Verleihungsort des Karlspreises]] Der Karlspreis, eigentlich Internationaler Karlspreis der Stadt Aachen, seit 1988 Internationaler Karlspreis zu Aachen, wird alljährlich von der Stadt Aachen für Verdienste um die Europäische Einigung verliehen. Der Preis besteht aus einem Preisgeld von 5000 € und einer Medaille mit dem Bildnis Karls des Großen.

Nach Karl dem Großen wurde der Preis benannt, da dieser als erster Einiger Europas gilt und weil er Ende des achten Jahrhunderts Aachen zu seiner Lieblingspfalz wählte. Durch diese Wahl sollte eine Brücke zwischen europäischer Vergangenheit und Zukunft geschlagen werden.

Die Verleihung findet traditionell an Christi Himmelfahrt im Krönungssaal des Rathauses der Stadt Aachen statt. Die Auswahl des Preisträgers/der Preisträgerin trifft das Kuratorium der „Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen“, das sich aus Aachener Bürgern, Amts- und Mandatsträgern zusammensetzt.

An Weihnachten 1949 gründete eine Gruppe von Aachener Bürgern nach einer Initiative des Kaufmanns Dr. Kurt Pfeiffer die „Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen“ und erklärte, der Preis solle fortan jährlich „Persönlichkeiten verliehen“ werden, „die den Gedanken der abendländischen Einigung in politischer, wirtschaftlicher und geistiger Beziehung gefördert haben“.

Siehe auch: Karlsmedaille für europäische Medien

Preisträger

Außerdem wurde am 24. März 2004 zum bisher einzigen Mal ein Außerordentlicher Karlspreis an Papst Johannes Paul II. verliehen.

Weblinks

See also: Karlspreis, 1950, 1951, 1952, 1953, 1954, 1956, 1957, 1958, 1959