Kastelruth
thumb|200px|none|Lage von Kastelruth
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kastelruth ist eine Marktgemeinde im südtiroler Eisacktal, genauer gesagt im Schlerngebiet in der Nähe von Bozen.
Die Gemeinde besteht aus den ladinischen Ortschaften Überwasser, Runggaditsch und Pufels auf der südlichen Talseite des Grödnertales, eine Reihe kleinerer Ortschaften auf der Eisacktaler Seite sowie Kastelruth und Seis. Dazu kommt noch die Hochfläche der Seiser Alm, die fast die Hälfte des Gemeindegebietes ausmacht. Die Seiser Alm ist Teil des Naturpark Schlern.
Geschichte
Erste Erwähnungen von Kastelruth als Castelruptum (zerstörte Burg) finden sich aus den Jahren 928 bis 988. 1272 wurde die Burg Kastelruth von Bischof Bruno von Brixen an Graf Meinhard II. von Tirol übergeben. Die erste urkundliche Erwähnung als Gerichtsgemeinde fand 1283 statt. Um 1850 wurde die Gerichtsgemeinde aufgelöst und zwischen Gerichtsbezirk und politischer Gemeinde unterschieden. Um 1924 wird auch das Bezirksgericht nach Klausen verlegt.
Persönlichkeiten
- Oswald von Wolkenstein (Dichter, Komponist und Diplomat)
- Leo Santifaller (Historiker)
- Eduard Burgauner (Kunstmaler)
- Peter Fill (Skifahrer)
- Denise Karbon (Skifahrerin)
Sehr bekannt ist auch die Musikgruppe Kastelruther Spatzen
Weblinks
Siehe auch: Liste der Gemeinden in Südtirol
Deutschnofen | Jenesien | Karneid | Kastelruth | Mölten | Ritten | St. Christina in Gröden | St. Ulrich in Gröden | Sarntal | Tiers | Völs am Schlern | Welschnofen | Wolkenstein
