Katastermappe

Der Katasterplan, auch als Katastermappe (siehe dazu Erläuterungen weiter unten) bezeichnet, ist die grafische, genau maßstäbliche Darstellung der Grundstücke des Katasters.

Im Kataster (Liegenschaftskataster) werden alle Grundstücke nach ihrer Lage, Nutzung, Größe usw. verzeichnet und dargestellt. Es (er) wird vom jeweils zuständigen Kataster- bzw. Vermessungsamt geführt und ist Basis des Grundbuches.

Für die Öffentlichkeit ist das Kartenwerk der Katasterpläne eigentlich wichtiger als der Hauptteil des Katasters, die Katasterbücher (Beschreibung der Grundstücke nach Lage, Adresse, Nutzungsart, m², Gebäude, Eigentümer..):
Denn aus der grafischen Darstellung, den Plänen (z.B. Maßstab 1:1000)

Die Basis der Katasterpläne sind Grundstücksvermessungen. Sie werden nur vom Vermessungsamt oder ÖbVI vorgenommen und sind z.B. erforderlich für:


Die Bezeichnung Katastermappe bzw. Mappierung stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert (süddeutsch-österr.Raum). Die kostbaren Feldrisse wurden sofort nach der Messung (Kartons am Messtisch) in Mappen gesichert und später in größeren archiviert.

See also: Katastermappe, 19. Jahrhundert, Archiv, Gebäude, Grundbuch, Grundstück, Kartenwerk, Kataster, Katasterbücher, Liegenschaftskataster