Kautschukbaum
| Kautschukbaum | ||||||||||||
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| none|300px|Die Blätter des KautschukbaumesKautschukbaum (Hevea brasiliensis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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Der Kautschukbaum (Hevea brasiliensis) - manchmal auch Gummibaum genannt - ist ein Baum und gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Er erlangte große wirtschaftliche Bedeutung, weil Saft des Kautschukbaumes (bekannt als Latex) für die Herstellung von Gummi verarbeitet werden kann.
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Geschichte und Verbreitung
Ursprünglich war das Vorkommen auf die tropischen Amazonasregion beschränkt. Die Indianer nannten die Pflanze auch ca-hu-chu was soviel wie weinendes Holz bedeutet. Im 15. Jahrhundert berichteten die Spanier zuerst von Latex und erkannten die positiven Eigenschaften, wie zum Beispiel wasserdichte Kleidung durch Beschichtung mit dem dichflüssigen Saft. Nach der Entdeckung des Herstellungsverfahrens von Gummi in Jahr 1839 erhöhte sich die Nachfrage enorm und führte zu einem Boom in der Region um Manaus und Belém. Brasilien versuchte das Weltmonopol zu behalten. Trotz der Todesstrafe auf den Schmuggel des Samens oder der Pflanze gelang es dem Biologen Henry Wickham 1876 Samen außer Landes zu bringen. In den ostasiatischen Gebieten der Straits Settlements entstanden in dem späten 1890er die ersten Plantagen und bald verdrängte Kautschuk aus Malaya den brasilianischen vom Weltmarkt.
[[Bild:Rubber_tree_plantation.JPG|thumb|200px|left|Kautschukbaum-Plantage in Phuket, Thailand]]
In der heutigen Zeit wird der Baum im sogen. Kautschukgürtel (ungefähr 30° nördliche Breite bis 30° südliche Breite) angepflanzt. Die drei größten Produktionsländer sind Thailand, Indonesien und Malaysia.
thumb|200px|right|Latexgewinnung
Aussehen
Hevea brasiliensis erreicht eine Höhe von etwa 30 bis 40 Meter und sein Baumstamm einen Durchmesser von ungefähr 35 Zentimetern. Die Baumrinde hat eine graugrüne Färbung und die Verzweigung ist gleichmässig. Die Blattform sind dreiblättrig dunkel bis hellgrün mit eine markanten Nervation. Jedes Jahr bildet der Kautschukbaum sein Blätterwerk neu. Er bildet kleine gelbe zwittrige Blüten, die ungefähr 10 Millimeter lang sind.
Das Kern- und Splintholz ist gelblich und riecht unangenehm in frischem Zustand.
Ernte
Nach etwa 5 bis 6 Jahren ist die Nutzpflanze alt genug für die Gewinnung des sogenannten Naturkautschuk. Durch das Aufschneiden der Baumrinde mit einem speziellen Messer in spiralförmig zulaufenden Schnitten fließt es außerhalb des Phloem nach unten und wird in kleinen Eimern aufgefangen.
Weblinks
- [1] Mehr Information von der Universität Hamburg
