Keith Park

Sir Keith Rodney Park GCB, KBE, MC (*15. Juni 1892 in Thames (Neuseeland), † 5. Februar 1975 in Auckland) war ein Luftmarschall der britischen Royal Air Force.

Im ersten Weltkrieg war er 1917/1918 Jagdflieger in Frankreich, danach Kommandeur einiger Fliegerhorste und Stabsausbildung, Stabschef des Fighter Command in Stanmore, April 1940 Air Vice Marshall (Gen.leutnant).

Als Kommandeur der No. 11 Fighter Group hatte Park in der Luftschlacht um England mit dem Süd-Osten einschließlich Londons den kritischsten Sektor zu verteidigen. Dafür standen ihm nie mehr als 200 Maschinen, meist Hawker Hurricane, zur Verfügung, so daß er sich im Sommer 1940 weitgehend auf Defensive beschränken mußte.

Die Erfolge der Royal Air Force in der Luftschlacht um England werden häufig direkt mit der Person Keith Park in Zusammenhang gebracht. Es gab allerdings auch Kontroversen zwischen Park, dem Kommandeur der No. 12 Fighter Group Leigh Mallory und dem Oberbefehlshaber Sir Robert Dowding, die nie ganz ausgeräumt werden konnten.

1941 wurde Park Oberbefehlshaber der britischen Luftstreitkräfte in Ägypten. Seit 15. Juli 1942 in gleicher Funktion auf Malta, seit Januar 1944 im Mittleren Osten, seit Februar 1945 Oberbefehlshaber der alliierten Luftstreitkräfte in Südostasien; 1946 Ruhestand als Air Chief Marshall (Generaloberst).

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Personendaten
Park, Keith Rodney
Luftmarschall der britischen Royal Air Force
15. Juni 1892
Thames (Neuseeland)
5. Februar 1975
Auckland

See also: Keith Park, 15. Juni, 1892, 1975, 5. Februar, Auckland, Erster Weltkrieg, Hawker Hurricane, Luftschlacht um England