Kesselschlacht bei Smolensk
Die Anfänge
In der historischen Gegend um Smolensk (hier war bereits Napoleon Bonaparte gescheitert, was Hitler eine Vorwarnung hätte sein sollen) bauten die Sowjets Mitte Juli eine neue Verteidigungslinie auf, mit insgesamt 42 Divisionen. Die Hauptstadt Moskau war nur noch 400 Kilometer entfernt, sodass es fast geschafft gewesen wäre. Wieder sollte das Prinzip der Kesselschlacht genutzt werden, um diese Einheiten so vernichtend wie vertilgend zu schlagen.
Der Kessel
Die Panzergruppe 3 unter Hermann Hoth stieß wiederum nördlich, die Panzergruppe 2 unter Heinz Guderian wiederum südlich vor. Nach Vernichtung der feindlichen Kräfte sollten die Panzergruppe in einem konzentrischen Angriff wiederum auf Moskau zufahren. Dabei wurden starke Verteidigungsstellungen wiederum geschickt umgangen, dank der strategischen Finessen der deutschen Feldherren. Vom 24. Juli - 5. August 1941 waren 300000 Mann, Russen vor allem, mit 3000 Panzern eingeschlossen, die schließlich wiederum allesamt in die Gefangenschaft gingen, wo sie dann oft ihr Leben verloren.
Folgen
Wieder einmal hatte sich die Kesselschlacht bewährt. Hitler führte dies jedoch zu der irrigen Annahme, dass die Sowjetunion bald besiegt sei und ordnete deshalb an zuerst die Ukraine aufgrund ihrer wirtschaftlichen Ressourcen zu erobern. Generalstabschef Franz Halder und Oberbefehlshaber Walther von Brauchitsch schlugen dagegen einen direkten Marsch auf Moskau vor, um die Sowjets ihres kulturellen und politischen Mittelpunkts zu berauben. Letztendlich setzte sich Hitler durch, was zur Schlacht um Kiew führte.
Smolensk Smolensk Smolensk Schlacht von Smolensk
