Kettenblatt
thumbnail|Kurbelgarnitur mit drei Kettenblättern Ein Kettenblatt ist das vordere Zahnrad eines Fahrradantriebes. Die Anzahl der Kettenblätter hängt vom Typ der Schaltung und vom Einsatzgebiet des Fahrrades ab. Neben Fahrrädern mit fester Übersetzung („ein Gang“/„Singlespeed“) haben solche mit Nabenschaltung ein Kettenblatt. Bei Fahrrädern mit Kettenschaltung gibt es meistens zwei oder drei Kettenblätter. Zwischen den Kettenblättern wird die Kette mittels eines Umwerfers geschaltet.
Die Größe (Anzahl der Zähne) des Kettenblatts bestimmt, zusammen mit der Größe der Ritzel, die Übersetzung. Bei Rennrädern werden gewöhnlich Kettenblätter mit 53 und 39 Zähnen verbaut. Bei Mountainbikes und Trekkingrädern sind die Zähnezahlen 22, 32 und 44 oder 26, 36 und 48 gängige Kombinationen.
Kettenblätter sind entweder fest mit dem Innenlager (Tretlager) verbunden oder mit der Kurbel verschraubt. Neben der Anzahl der Zähne ist dabei der Lochkreis ein wichtiges Merkmal. Der Lochkreisdurchmesser ist der Durchmesser, auf dem die Bohrungen liegen, mit dem das Kettenblatt auf die Kurbel geschraubt wird. Kettenblätter werden aus Stahl, Duraluminium oder Titan (sehr selten) hergestellt. Oft weisen sie auch Steighilfen auf. Sie sollen es der Kette beim Schalten erleichtern zwischen den Kettenblättern zu wechseln.
Siehe auch: Gangschaltung, Kettengetriebe.
