Kimon

Kimon, gr. Κίμων, (* um 510 v. Chr. in Athen, † 449 v. Chr. vor Kition auf Zypern) war ein athenischer Politiker und Feldherr, Sohn des Miltiades, des Siegers der Schlacht bei Marathon.

Er war der führende Politiker Athens in den Jahren nach den Perserkriegen und jahrelang Stratege (Inhaber des staatlichen Feldherrnamtes), so dass man diese Zeit nach ihm auch "Kimonische Ära)" benannt hat. Als Stratege führte er große Flottenprojekte des delisch-attischen Seebundes gegen die Perser erfolgreich durch. Im Jahr 462/1 v. Chr. wurde er durch ein Scherbengericht (Ostrakismos) aus Athen verbannt, nachdem er die Reformen des Ephialtes hatte rückgängig machen wollen. Als er um 451 v. Chr. zurückkehrte, brachte er einen vorläufigen Waffenstillstand mit Sparta zustande. Er starb auf Zypern, als er die Stadt Kition belagerte.

Personendaten
Kimon
gr. Κίμων
Athenischer Politiker und Feldherr
um 510 v. Chr.
Athen
449 v. Chr.
Vor Kition auf Zypern

See also: Kimon, 449 v. Chr., 451 v. Chr., 462 v. Chr., 510 v. Chr., Athen, Attischer Seebund, Ephialtes, Kition