Kinderzeche

Die Kinderzeche ist ein historisches Kinder-und Heimatfest in der ehemaligen Reichsstadt Dinkelsbühl. Der Ursprung des ehemaligen Schulfestes liegt in der Gründung der Lateinschulen in den schwäbischen Reichsstädten um das Jahr 1500.

Die erste urkundliche Erwähnung der Kinderzeche liegt im Jahre 1629 als Auszug der Lateinschüler zum Zechen vor die Stadt, also ähnlich wie die entsprechenden Feste in anderen schwäbischen Reichsstädten z. B. dem Stabenfest in Nördlingen, dem Tänzelfest in Kaufbeuren oder dem Maientag in Göppingen.

Seit 1897 findet die Kinderzeche im Juli an neun aufeinander folgenden Tagen statt. Dabei ist der Haupttag immer der dritte Montag im Juli. Gefeiert wird die Legende der Rettung der Stadt durch die "Kinderlore". Mit ihrem mutigen Auftreten konnte sie das Herz des schwedischen Obristen Klaus Dietrich von Sperreuth erweichen, der die Stadt vor der (sonst üblichen) Brandschatzung bewahrte.

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See also: Kinderzeche, 1897, Dinkelsbühl, Göppingen, Kaufbeuren, Nördlingen, Klaus Dietrich von Sperreuth