Kinoorgel

Kinoorgeln sind Anfang des 20. Jahrhunderts aus dem Bedürfnis heraus entstanden, in Lichtspielhäusern Stummfilme mit Musik- und Geräuscheffekten zu untermalen. Ihr Ursprung liegt in USA.

Eine Kinoorgel ist eine Klangfarbenorgel, das heißt, sie verfügt nur über eine kleine Registerzahl, aber über eine große Anzahl an so genannten Spielhilfen. Changierende Register, Oktavkoppeln, Transmissionen, Schwebestimmen und andere vor allem im romantischen Orgelbau vorhandene Raffinessen kommen in einer Kinoorgel reichlich vor.

Neben diesen Pfeifenregistern und Spielhilfen verfügt eine Kinoorgel über zahlreiche mechanische Register, mit denen Stummfilme früher untermalt wurden: Glockenspiele, diverse Trommeln, Xylophone, Kastagnetten, Telefonklingeln, Sirenen und vieles mehr.

Einen besonders guten Namen hatten die Kino- und Theaterorgeln des Herstellers Wurlitzer.

[Beispiel:eine Welte Kinoorgel] [Geschichte der Kinoorgel (engl.)]

See also: Kinoorgel, 20. Jahrhundert, Glockenspiel, Kastagnetten, Kino, Oktave (Musik), Pfeifenorgel, Romantik, Sirene (Gerät), Stummfilm