Klapperschlangen
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| Systematik | ||||||||||||||
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| Arten | ||||||||||||||
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Die Klapperschlangen sind eine Gattung in der Unterfamilie der Grubenottern (Crotalidae) und damit in der Familie der Vipern (Viperidae) die wiederum zur Unterordnung der Schlangen (Serpentes) gehören.
Beschreibung
Je nach Art haben diese Schlangen einen schlanken bis gedrungenen Körperbau. Der eher flache Kopf mit den senkrecht geschlitzten Pupillen, setzt sich deutlich vom schlanken Hals ab. Stark gekielte Schuppen umgeben die Körpermitte in 21 - 29 Reihen. Die Grundfärbung dieser Art reicht von gelblich über grünlich, rötlich bis braun und sogar bis schwarz. Eine Reihe dunklerer, ovaler oder rhombenförmiger Flecken zieht sich über den Rücken und an den Seiten entlang. Der Kopf ist je nach Unterart meist einförmig dunkel oder hell gefärbt, wobei sich ein deutlich abgesetztes Schläfenband von den Augen zum Mundwinkel zieht. Der Schwanz wird meist von hellen und dunklen Querbinden umringt. Die Bauchseite ist meist einfarbig, durchsetzt mit einer hellen und dunklen Sprenkelung.
Lebensweise, Haltung und Zucht
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Prärieklapperschlangen sind sehr temperamentvolle Tiere, wobei ihr Verhalten, selbst innerhalb der einzelnen Unterarten, sehr individuell ist. So bleiben die meisten Tiere eher reizbar, wohingegen andere ein äußerst ruhiges Wesen besitzen und dann doch unerwartet und heftig zuschlagen. Größte Vorsicht ist deshalb angesagt. Meist rollen sich die Schlangen bei Belästigung zusammen, legen den Hals zum Zuschlagen in eine S-förmige Schlinge und rasseln laut und ausdauernd um den Feind zu warnen. Daher kommt auch der Name Klapperschlangen.
Als Behälter für Crotalus atrox empfiehlt sich ein trockenes Terrarium. Eine Haltung bei Tagestemperaturen von 24°C - 28 °C (lokal bis ca. 35 °C) und Nachttemperaturen von 18 °C - 20 °C hat sich bewährt. Prärieklapperschlangen trinken in der Regel sehr gerne und ausgiebig, deshalb sollte man ihnen auch stets frisches Wasser anbieten.
Das Gift der Tiere ist sehr stark! Der Biss einer Klapperschlange ist gefährlich, da das Gift die roten Blutkörperchen zerstört und die Blutgefäße durchlässig macht und auf das Körpergewebe und den Blutkreislauf wirkt. Fast 9 % der Bisse enden tödlich.
Siehe auch: Systematik der Schlangen
