Klassiker

Klassiker sind Personen (und wird dann auch auf deren Werke angewandt) von kulturgeschichtlich großer Bedeutung. Im engeren Sinne versteht man unter Klassiker die antiken Schriftsteller, deren Werke auch heute noch Bedeutung besitzen. Unter Klassik versteht man eine begrenzte Epoche, klassisch dagegen bezeichnet die höchste Vollendung einer Entwicklung.

Ursprünglich waren Klassiker im alten Rom die Bürger erster Klasse. Seit dem 2. Jahrhundert wird das Wort bildlich auf hervorragende Schriftsteller angewendet (erstmals bei Gellius).

Es gibt also (u.a.)

Die Klassiker des Marxismus-Leninusmus sind Karl Marx, Friedrich Engels und W. I. Lenin, nach einigen Quellen gehört auch J. Stalin hierzu.

In den Wirtschaftswissenschaften bezeichnet man die Vertreter der klassischen Nationalökonomie als Klassiker.

Der Begriff Klassiker findet aber auch für Industrieprodukte oder auch Ereignisse Anwendung. Hierbei gelten oft zukunftsweisendes Design oder Konstruktion und/oder Verbreitung als Kriterium.

Beispiele für Industrieprodukte sind:

Auch im Sport wird der Begriff verwendet. Im Radsport etwa werden die berühmtesten Eintagesrennen als "Klassiker" bezeichnet, vor allem die fünf so genannten Monumente des Radsports. Im Fußball wurden insbesondere WM-Spiele zu Klassikern ernannt, so etwa das WM-Halbfinale Deutschland-Italien 1970.

See also: Klassiker, 2. Jahrhundert, Eintagesrennen, Friedrich Engels, Karl Marx, Kino, Klassische Nationalökonomie, Kulturgeschichte, Lenin, Leninismus