Klaus Rainer Röhl
Dr. Klaus Rainer Röhl (*1928) ist ein deutscher Journalist und Publizist. Er war ehemals Herausgeber der radikalen Zeitschrift »Konkret«.
Röhl war mit der linksextremistischen Terroristin Ulrike Meinhof verheiratet, aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, Regine und Bettina Röhl. Unter dem Eindruck des Terrorismus der »Roten Armee Fraktion« (RAF) und der dramatischen persönlichen und familiären Folgen nahm der ehemals linke Publizist eine scharfe Wendung nach rechts und ist heute Mitglied der FDP (seit 1995). Er schrieb für die Junge Freiheit, in der er 1997 Richard von Weizsäcker heftig kritisierte, weil dieser den 8. Mai 1945 als »Tag der Befreiung« bezeichnete und nicht als Tag der Niederlage. Gemeinsam mit Rainer Zitelmann, Ulrich Schacht und Heimo Schwilk initiierte Röhl den Aufruf zum »8. Mai 1945 - Gegen das Vergessen«. Er schreibt auch für das Ostpreußenblatt.
Bibliographie
- Deutsche Tabus, 2004
- Verbotene Trauer, 2002
- Riesen und Wurzelzwerge. Das Dilemma der deutschen Linken, 1999
- Deutscher Narrenspiegel, 1998
- Deutsches Phrasenlexikon, Ullstein, 1995
- Linke Lebenslügen, Ullstein, 1994
- Nähe zum Gegner, 1994
- Lustobjekt. Ein kleiner Irrtum und seine fatalen Folgen, 1984
- Aufstand der Amazonen. Geschichte einer Legende, 1984
- Die verteufelte Lust. Die Geschichte der Prüderie und die Unterdrückung der Frau, 1983
- Fünf Finger sind keine Faust, 1979
- Die Genossin, 1979
Zitate
- Das System des Sozialismus macht keine Fehler - es ist ein Fehler.
- Freie Wahlen oder Freiheit für Springer: (Klaus Rainer Röhl)
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