Klaus Töpfer
Klaus Töpfer (* 29. Juli 1938 in Waldenburg, Schlesien) ist ein deutscher Politiker (CDU).
Von 1987 bis 1994 war er Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und von 1994 bis 1998 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Seit 1998 ist er Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen (VN), Generaldirektor des Büros der Vereinten Nationen in Nairobi und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).
| Inhaltsverzeichnis |
Ausbildung und Beruf
Nach der Vertreibung der Familie aus Schlesien 1945 bestand Töpfer 1959 das Abitur. Danach leistete er bis 1960 seinen Wehrdienst ab und absolvierte anschließend ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz, Frankfurt am Main und Münster, welches er 1964 als Diplom-Volkswirt beendete. Von 1965 bis 1971 war er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Münster tätig. 1968 erfolgte hier seine Promotion zum Dr. rer. pol.. Von 1971 bis 1978 war er Abteilungsleiter in der Staatskanzlei des Saarlandes. Von 1978 bis 1979 war er ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Raumforschung und Landesplanung an der Universität Hannover. Von 1985 bis 1986 war er Honorarprofessor an der Universität Mainz. Im Oktober 2005 wird ihn die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen erneut zum Honorarprofessor ernennen.
Familie
Klaus Töpfer ist verheiratet und hat drei Kinder.
Partei
Seit 1972 ist er Mitglied der CDU. Von 1989 bis 1998 war er Mitglied im CDU-Bundesvorstand und von 1992 bis 1998 auch im Präsidium der CDU. Von 1990 bis 1995 war er daneben Landesvorsitzender der CDU des Saarlandes.
Abgeordneter
Töpfer war von 1990 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er war zuletzt (13. Wahlperiode 1994) über die Landesliste Saarland in den Deutschen Bundestag eingezogen.
Öffentliche Ämter
Von 1978 bis 1985 war er Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Umwelt des Landes Rheinland-Pfalz. Am 23. Mai 1985 wurde er zum Minister für Umwelt und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz in der von Ministerpräsident Bernhard Vogel geleiteten Landesregierung ernannt.
Am 7. Mai 1987 erfolgte dann seine Ernennung zum Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in der von Bundeskanzler Helmut Kohl geführten Bundesregierung. Nach der Bundestagswahl 1994 erfolgte am 17. November 1994 seine Ernennung zum Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Am 15. Januar 1998 schied er aus der Bundesregierung aus und wurde Exekutiv-Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in Nairobi.
Auszeichnungen
- 1986 Bundesverdienstkreuz
- 1990 Großes Bundesverdienstkreuz
- 2002 Deutscher Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)
- 2002 Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin für seine Verdienste als Politiker und sein Engagement in der Umweltpolitik.
- 2004 Johannes-Gutenberg-Stiftungsprofessur der Universität Mainz [1]
- 2005 Honorarprofessur an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Siehe auch
Walter Wallmann | Klaus Töpfer | Angela Merkel | Jürgen Trittin
Eberhard Wildermuth | Fritz Neumayer | Victor-Emanuel Preusker | Paul Lücke | Ewald Bucher | Bruno Heck | Lauritz Lauritzen | Hans-Jochen Vogel | Karl Ravens | Dieter Haack | Oscar Schneider | Gerda Hasselfeldt | Irmgard Schwaetzer | Klaus Töpfer | Eduard Oswald | Franz Müntefering | Reinhard Klimmt | Kurt Bodewig | Manfred Stolpe
Töpfer, Klaus Töpfer, Klaus Töpfer, Klaus Töpfer, Klaus Töpfer, Klaus Töpfer, Klaus Töpfer, Klaus Topfer, KlausTopfer, Klaus
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Töpfer, Klaus |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Politiker (CDU) |
| GEBURTSDATUM | 29. Juli 1938 |
| GEBURTSORT | Waldenburg, Schlesien |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
