Klaus Zeh

Klaus Zeh (*16. November 1952 in Leipzig) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Er war von 1990 bis 1994 Finanzminister und ist seit 2003 Sozialminister des Freistaates Thüringen.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1971 absolvierte Zeh ein Studium der Informationstechnik an der TU Dresden, welches er 1975 beendete. Danach war er bis 1978 als Dozent beim VEB Robotron in Leipzig tätig. 1978/79 schloss er ein Zusatzstudium Ingenieur Pädagogik ab und war dann bis 1982 als Entwurfsingenieur für Mikrochips im Funkwerk Erfurt tätig. Danach arbeitete er bis 1990 als Problemanalytiker bei microelektronik erfurt. Von 1985 bis 1989 war er daneben außerplanmäßiger Aspirant an der Akademie der Wissenschaften der DDR in Dresden. 1990 erfolgte seine Promotion zum Dr. Ing. an der TU Dresden.

Familie

Klaus Zeh ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Partei

1990 wurde Zeh Mitglied des Demokratischen Aufbruchs, dessen stellvertretender Vorsitzender in der DDR und Vorsitzender des DA-Landesverbandes Thüringen. Seit der Fusion des Demokratischen Aufbruchs mit der CDU gehört er dem CDU-Landesvorstand in Thüringen an und war von 1990 bis 1992 Stellvertretender Landesvorsitzender der CDU. Seit 1993 ist er außerdem Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Nordhausen. Von 1996 bis 2000 war er daneben Landesschatzmeister und von 2001 bis 2003 Landesgeschäftsführer der Thüringer CDU.

Abgeordneter

Er ist seit 1990 Mitglied des Thüringer Landtages. Hier war er von 1999 bis 2001 finanzpolitischer Sprecher und von 1999 bis 2003 Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Öffentliche Ämter

Von 1990 bis 1994 gehörte er als Finanzminister der von Ministerpräsident Josef Duchac bzw. ab 1992 von Bernhard Vogel geführten Landesregierung des Freistaates Thüringen an.

Im Juni 2003 wurde er als Minister für Soziales, Familie und Gesundheit in die von Ministerpräsident Dieter Althaus geleitete Landesregierung berufen.

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Personendaten
Zeh, Klaus
deutscher Politiker
16. November 1952
Leipzig

See also: Klaus Zeh, 16. November, 1952, 1971, 1975, 1978