Klausenerplatz-Kiez
Der Klausenerplatz-Kiez ist ein Kiez in Berlin-Charlottenburg (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) und wird nach außen hin von den Straßen Spandauer-Damm, Sophie-Charlotten-Straße, Kaiserdamm und Schlossstraße begrenzt.
Im Kiez leben ca. 15.000 Menschen, das Zentrum des Kiezes bildet der Klausenerplatz.
Geschichte des Klausenerplatzes
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird der Platz als Reitplatz der Gardes du Corps angelegt und als solcher bis 1889 genutzt.
1894 wird der Platz zu einer begrünten Freifläche umgebaut und 1887 zu Ehren von Friedrich Karl, Prinz von Preußen, in "Friedrich-Karl-Platz" benannt.
1921/1922 wird der Platz durch Erwin Barth umgestaltet, mit einem Kinderspielplatz im Mittelteil.
1931/1932 wird an der Südseite die Kirche St. Kamillus angelegt.
Im Zweiten Weltkrieg wird auf der Mitte des Platzes ein Bunker errichtet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Platz in leicht abgewandelter Form durch Walter Hilzheimer wieder hergestellt.
1950 wird er schließlich umbenannt, nach dem Politiker und Widerstandskämpfer Erich Klausener.
1987 wird am Klausenerplatz das erste Geburtshaus Deutschlands eröffnet.
Weblinks
- Klausenerplatz Kiez - umfangreiche und informative Seite zum Kiez
- Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. - Verein zur Stadtteilförderung
- Kiezwerk - Verein aus dem Kiez
Koordinate: 52°31'00" N 13°17'30" O
