Kleines Knabenkraut
| Kleines Knabenkraut | ||||||||||||||
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| none|275px|Kleines KnabenkrautKleines Knabenkraut (Orchis morio) | ||||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||||
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Das Kleine Knabenkraut (Orchis morio (L.) 1753) wird auch Salep-Knabenkraut oder Narrenkappe genannt. Der Artname morio leitet sich vom griechischen Wort moros (Narr) ab.
Nach neueren taxonomischen Erkenntnissen wird das Kleine Knabenkraut der Gattung Anacamptis zugeordnet: Anacamptis morio (L.) R.M. Bateman, Pridgeon & M.W. Chase
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Beschreibung
Pflanze
8-50cm hoch, Blätter lanzettlich, meist spitz, gelegentlich auch mit abgerundeter Spitze, 3-10cm lang, ca.1-2cm breit, meist am Boden anliegend.
| Bild nicht gefunden Kleines Knabenkraut, Blüten
Kleines Knabenkraut, Blüten |
Blüten
Meist reichblütiger Blütenstand. Blüten purpurrot, aber auch bis weiß. Das mittlere Kelchblatt und die Kronblätter bilden einen Helm. Die seitlichen Kelchblätter besitzen ein auffälliges, grünes Linienmuster und stehen etwas ab. Lippe bis 10mm lang und 16mm breit, schwach bis mäßig dreilappig. Seitenlappen fast flach ausgebreitet oder nach hinten geschlagen. Lippenbasis heller mit dunkleren Punkten oder Strichmuster. Sporn aufwärts gebogen.
Verbreitung
Durch die Vielgestaltigkeit der Orchis-morio-Gruppe ist das Verbreitungsgebiet schwer abzugrenzen. Orchis morio im engeren Sinne ist in Europa, Nordafrika, Vorderasien und Kaukasien verbreitet.
In der Nordhälfte Deutschlands hat diese Art nur noch sehr wenige Standorte.
Standort
Auf Magerrasen, mäßig feuchten Wiesen und trockeneren Bereichen von Nasswiesen.
Hybriden
Mit nahe verwandten Arten wie dem Schmetterlings-Knabenkraut (Orchis papilionacea), Sumpf-Knabenkraut (Orchis palustris) und der Hundswurz (Anacamptis pyramidalis)
Gefährdung
In der Nordhälfte Deutschlands sind weit mehr Vorkommen erloschen als in Süddeutschland. Verträgt zunächst etwas Düngung, verschwindet aber dennoch nach einigen Jahren.
