Klimarahmen-Konvention

Die Klimarahmenkonvention (engl.: United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC)) ist ein im Rahmen der Vereinten Nationen ausgearbeitetes internationales Vertragswerk mit dem Ziel, den weltweiten Klimawandel zu verlangsamen und dessen Folgen zu mildern. Gleichzeitig wird damit auch das Sekretariat bezeichnet, das die Umsetzung der Konvention begleitet und seinen Sitz in Bonn hat.

Die Klimarahmenkonvention wurde 1992 in New York City verabschiedet und wurde im gleichen Jahr auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro von den meisten Staaten unterschrieben. Die derzeit 189 Vertragsstaaten der Konvention treffen sich jährlich zu Konferenzen, den so genannten Weltklimagipfeln, auf denen um konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz gerungen wird. Die bekannteste dieser Konferenzen fand 1997 im japanischen Kyoto statt und erarbeitete das Kyoto-Protokoll, das unter anderem den Emissionsrechtehandel etablierte. Die Klimagipfel fungieren seitdem auch zugleich als Vertragsstaatenkonferenzen des Kyoto-Protokolls, welches am 16. Februar 2005 in Kraft trat.


Siehe auch: Liste internationaler Umweltabkommen, Portal Vereinte Nationen

Weblinks

See also: Klimarahmen-Konvention, 16. Februar, 1992, 1997, 2005, Bonn, Emissionsrechtehandel, Englische Sprache, Klimaschutzpolitik, Klimawandel