Seelachs
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| none|300px|SeelachsSeelachs (Pollachius virens) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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Der Seelachs (Pollachius virens), auch als Köhler oder Kohlfisch bezeichnet, gehört zur Familie der Dorsche, deren bedeutendster Vertreter der Kabeljau (Gadus morhua) ist, und damit zur Ordnung der Dorschartigen Fische. Der Seelachs ist nicht näher mit den Lachsen verwandt, die zu den Salmoniden gehören; unter Anglern wird er gemeinhin als Köhler bezeichnet.
Sein Körper ist langgestreckt und er besitzt 3 Rückenflossen und 2 Afterflossen, die dicht zusammen stehen. Die Seitenlinie, ein deutlich sichtbarer heller Streifen, verläuft parallel zum Rücken. Der Seelachs ist am Rücken meist pechschwarz gefärbt und die Färbung geht über die Flanken in eine silbrig-weiß glänzende Unterseite über. Die älteren Tiere erkennt man an einem leicht vorstehenden Unterkiefer. Es ist auffallend, dass der für Dorsche charakteristische Kinnfaden meist fehlt.
Der Name "Seelachs" (und auch Alaska-Seelachs) sind Erfindungen der Lebensmittelindustrie, um die mit diesen Fischen zumeist produzierten Fischstäbchen besser vermarkten zu können.
Vorkommen
Seelachse erreichten (vor ihrer Überfischung) ausgewachsen ein Alter von bis zu 30 Jahren, wurden bis zu 1,20 Metern groß bei einem Gewicht von annähernd 17 Kilogramm. Seelachs kommt im gesamten Nordatlantik, in der nördlichen Nordsee, jedoch nur selten in der Ostsee vor. Er hält sich in der Nähe der Küste und auf dem offenen Meer auf und ist unter der Wasseroberfläche bis zu einer Tiefe von 250 Metern anzutreffen. Die Hauptnahrungsquelle der Jungtiere sind Krebstiere und Fischlaich, während erwachsene Seelachse Jagd auf kleinere Schwarmfische machen.
