Kohlhaukuppe

Die Kohlhaukuppe ist ein 786 m hoher Berg im Osterzgebirge bei Geising unweit der Grenze zu Tschechien.

Geschichte

In älteren Archivalien heißt der Berg nur Kuppe oder Koppe. Als sich 1889 das Bestehen des Hauses Wettin zum 800. Male jährte und zahlreiche Feiern im Königreich Sachsen stattfanden, wurde der Berg in Wettinhöhe umbenannt und auf dem Gipfel ein neun Meter hoher eiserner Aussichtsturm errichtet. Dessen Einweihung fand am 16. September 1889 statt.

Neben dem Turm wurde eine laubenartiger Holzbau als kleine Gastwirtschaft errichtet. Die Bergbaude war nur im Sommer geöffnet. Nachdem im Ersten Weltkrieg die Bewirtschaftung auf dem Berg vollkommen zum Erliegen kam, wurde nach Kriegsende ein Neubau mit massivem Keller errichtet, der bis 1933 bestand. In jenem Jahr wurde die Bergbaude auf Anweisung eines Zollkommissars abgerissen, weil hier u.a. illegal Flugschriften vertrieben worden sind.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Name Wettinhöhe getilgt und der Berg erhielt die heutige Bezeichnung. 1952 begann man mit dem Wiederaubau der Baude, gleichzeitig erhöhte man den Turm um 2 Meter. Dieser Turm stand bis 1995 und wurde dann durch eine neue Stahlkonstruktion ersetzt, die dem ursprünglichen Turm ähnelt.

Aussicht

Weblink

See also: Kohlhaukuppe, 1889, Altenberg, Erzgebirge, Geising, Königreich Sachsen, Tschechien, Wettin, Zinnwald, Hoher Schneeberg