Kohlweißling
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none|300pxGroßer Kohlweißling (Pieris brassicae)
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none|300pxRaupe des Großen Kohlweißlings (Pieris brassicae)
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none|300pxRaupe des Kleinen Kohlweißlings (Pieris rapae)
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| Systematik | ||||||||||
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| Arten | ||||||||||
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Den Namen Kohlweißling tragen zwei Schmetterlingsarten
- Kleiner Kohlweißling
- Großer Kohlweißling
| Inhaltsverzeichnis |
Kleiner Kohlweißling
Der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) ist der in Mitteleuropa wohl am häufigsten vorkommende Tagfalter. Er tritt inzwischen nahezu weltweit auf, weil die Insekten zusammen mit dem Gemüse verschleppt wurden, und ist ein bedeutender Schädling in der Landwirtschaft sowie dem Gemüsebau.
Die Tiere haben eine Spannweite von 40 bis 50 Millimeter; die Außenseite der Flügel sind weiß.
Die Raupen erreichen eine Länge von 25 Millimeter, sind hell- bis mattgrün gefärbt und zeigen gelbliche Seiten- und Rückestreifen sowie weiße Farbpigmenten. Sie sind leicht behaart.
Kohlweißlinge können im Jahr in bis zu drei Generationen auftreten. Die Eiablage ist etwa im April und im Juli, die Larvenentwicklung ist nach etwa einem Monat abgeschlossen. Die Überwinterung erfolgt im Puppenstadium.
Die Hauptschaden im Kohlanbau durch den Fraß der Raupen tritt meist ab dem Monat Juni auf. Da sich die Larven im weiteren Verlauf auch in die Köpfe der Kohlpflanzen einfressen, kann der Schaden sehr hoch sein. Bekämpfungsmaßnahmen sind daher immer vor diesem Zeitpunkt durchzuführen.
Großer Kohlweißling
Der Große Kohlweißling (Pieris brassicae) ist aus Sicht des Pflanzenschutzes nicht so bedeutend.
Die Imagines erreichen eine Flügelspannweite von 60 mm. Die Ecken der Vorderflügel sind schwarz gefärbt.
In den Monaten Mai bis Juni werden von den Weibchen rund 100 Eier an die Blattunterseiten der Wirtspflanzen in Gruppen abgelegt. Aus den Eier schlüpfen nach rund 14 Tagen die gelblich-grünen und schwarz gefleckten Raupen, die bis zur Verpuppung nach drei bis vier Wochen bis zu 40 mm groß werden.
Im Kohlanbau am schädlichsten wird die im Juli bis September auftretende 2. Generation.
Literatur
- G. Crüger, G. Backhaus, M. Hommes, S. Smolka, H. Vetten: Pflanzenschutz im Gemüsebau. Verlag Ulmer 2002. ISBN 3-8001-3191-9
Weblinks
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