Koji Kondo

Kōji Kondo (jap. 近藤浩治 Kondō Kōji; * August 1960 in Kyoto) fing als 5-Jähriger mit der elektrischen Heimorgel an. Nach seinem Abschluß an einer Japanischen High-School (im Alter von 15-18 Jahren), beschloß er an einer Universität allgemeine Fächer zu studieren, widmete sein Leben also nicht nur der Musik. Er studierte mehr die Künste und beschäftigte sich lange Zeit mit der Malerei, genau wie mit dem Schreiben und Remixen von Songs. Er erlernte nur das Cello und das Klavierspiel, jedoch entgegen der weit verbreiteten Meinung keine weiteren Instrumente.

Während er an der Universität war, warb Nintendo anfang der 80er mit Job-Opportunitäten für Studenten und Ausgebildete. Es sollte das erste und das letzte Mal in der Geschichte von Nintendo sein, dass Musiker gesucht werden. Kondō nahm die Opportunität wahr und bewarb sich bei Nintendo. Er spielte zu dieser Zeit selbst viele Spiele, Acarde wie auch LCD-Games und dachte sich, das soll die Branche sein in der Ich arbeite. Kondō bewarb sich für keine andere Firma. Aufgrund der Not am Mann wurde er keiner, der heutzutage üblichen, Demotapeanforderung unterzogen, allerdings gab es einen Test, doch diesen bestand er und wurde fortan bei Nintendo als Künstler und Designer gehandhabt.

Kondōs erstes Projekt war das Acardespiel Golf.

Damals, in den Anfängen der Konsolen, waren die Möglichkeiten, große Arrangements zu realisieren gering und so musste Kondō sich weniger auf das Arrangieren und Spielen am Klavier an sich, als auf das sture Programmieren von Computern beziehen. Über die Jahre wurden die Konsolen immer besser ausgestattet, die Leistungsfähigkeit der Soundchips stieg proportional mit der der visuellen Verarbeitungschips an. Kondō konnte die Musik immer realistischer und in größerer Fülle gestalten, so begann er vom einfachen Super Mario Bros. 1,mit einfachen Strukturen, über aufwendigeren Samples in Super Mario Bros. 3, dann mit Stereo auf dem SNES, aufwendiger und realistischer auf dem N64 und schließlich auf dem Nintendo Gamecube mit Samples in CD-Qualität.

Er selbst hört viel Jazz und Latin-Music, seine Einflüsse sind aber International und erfreuen sich vieler Kulinaritäten.

Für das NES produzierte er u.a. den Soundtrack zu Soccer, Kung Fu, Family BASIC, Nazo no Murasame Jō und Ice Hockey.

Kondō berühmtesten Werke sind die Soundtracks zu den Zelda- und Super Mario-Titeln, einige Themen halten sich seit Mitte der 80er und wurden immer wieder erweitert und überarbeitet, trotz des Alters, und sind unter Fans hoch geschätzt.

Dank Kondōs Musik hat Nintendo viele Anhänger gewinnen können. Denn neben dem Grafikfaktor ist auch der Soundtrack ein wichtiger Bestandteil in einem Videospiel. Zusammen mit Shigeru Miyamoto zählt er zu den größten Persönlichkeiten bei Nintendo, hat sogar schon einige Alben herrausgebracht.

Weiterhin wirkte er auch an der Musik für folgende Spiele mit:


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Personendaten
Kondō, Kōji
近藤浩治 (jap.)
Japanischer Komponist
August 1960
Kyoto

See also: Koji Kondo, 1960, Cello, Japan, Japanisches Schriftsystem, Jazz, Klavier, Kyoto, Latin