Komet (Hilfskreuzer)

Hilfskreuzer Komet war ein bewaffnetes und umgerüstetes Handelsschiff für den Handelskrieg gegen die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Es war bei der Kriegsmarine als Schiff 45 und HSK 7 bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Komet

"Schiff 45" stach am 3. Juli 1940 von Gotenhafen aus in See und erreichte nach 516 Tagen und 100.000 sm am 30. November 1941 Hamburg. Sie lief unter dem Kommando von Kapitän zur See Eyssen (ab 1. Januar 1941 Konteradmiral).

Der Weg führte durch die Nordmeerpassage, kreuz und quer durch die Südsee und Antarktis, um Kap Horn, durch den Atlantik via Westfrankreich und den englischen Kanal zurück nach Deutschland.

Auf ihrer Kaperfahrt gelangen der "Komet" folgende Versenkungen.

Diese Erfolge gelangen der "Komet" im Geschwader operierend mit der Orion zusammen.

Dies ergibt, für die Erfolge der "Komet" und der "Orion" zusammen eine Versenkungsziffer von 43.162 BRT für die gemeinsame Unternehmung. Für die Komet insgesamt auf der 516 Tage langen Reise, ergeben sich 42.050 BRT versenkte oder als Prise eingebrachte Tonnage.

Diese eher schmale Erfolgsquote erklärt sich daraus, dass die "Komet" von der SKL im Stillen Ozean eingesetzt wurde, der niemals die Verkehrsdichte aufwies, wie der Indische und Atlantische Ozean, wo z.B. "Atlantis", "Pinguin" und "Thor" eingesetzt waren.

Zweite Fahrt und Ende

Die "Komet" lief Anfangs Oktober 1942 unter dem Kommando von Kapitän zur See Brocksien sowie einer fast volkommen neuen Besatzung zu seiner Zweiten Fahrt aus. Doch diese Fahrt stand unter keinem guten Stern. Denn nur eine Woche nach dem Auslaufen aus Hamburg wurde die "Komet" am 14. Oktober 1942 bei Kap de la Hogue von dem britischen Schnellboot MTB 236 versenkt. Kein Mann der Besatzung überlebte den Untergang.

Technische Daten

1. Reise

Literatur

Weblinks

See also: Komet (Hilfskreuzer), 1. Januar, 1940, 1941, 2. Juni, 3. Juli, 30. November, Alliierten, Arado Ar 196, Bordeaux