Konföderationen-Pokal

Der Konföderationen-Pokal (engl. Confederations Cup [kɒnˌfedəˈreiʃnz kʌp]) ist ein Fußballturnier für Nationalmannschaften, das vom Fußball-Weltverband FIFA seit 1997 alle zwei Jahre und zukünftig nur noch alle 4 Jahre ausgetragen wird. Teilnahmeberechtigt sind die aktuellen Meister der sechs Kontinentalverbände sowie der Weltmeister und der Gastgeber. .

Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Bereits in den Jahren 1992 und 1995 wurden in Riad, der Hauptstadt von Saudi-Arabien, zwei ähnliche Wettbewerbe durchgeführt. Und zwar als so genannte Interkontinentalmeisterschaft unter dem Namen König-Fahd-Pokal. Daran nahmen vier (Fahd-Pokal 1992) bzw. sechs (1995) Teams teil. Der Saudi-Arabische König Fahd ist Namensgeber und Gründer des ersten Konföderationen-Wettbewerbes.

Mittlerweile dient der Konföderationen-Pokal auch dem Austragungsland der jeweils nächsten Fußball-Weltmeisterschaft als Generalprobe: So geschehen beim Konföderationen-Pokal 2001, der wie die WM 2002 in Japan und Südkorea stattfand. Auch Deutschland trägt diesen kontinentalen Fußballpokal 2005, ein Jahr vor der WM 2006 im eigenen Land als organisatorische Generalprobe aus.

Die kontinentalen Wettbewerbe sind die Fußball-Europameisterschaft, die Afrikameisterschaft, der Asien-Pokal, die Copa América (Südamerikameisterschaft, der CONCACAF Gold Cup (nord- und mittelamerikanische Meisterschaft) sowie der OFC-Nationen-Pokal (Ozeanienmeisterschaft). Wird der Gastgeber oder der Weltmeister auch gleichzeitig Sieger in dem Wettbewerb seines Kontinentes, rückt der Vizemeister des jeweiligen Wettbewerbs nach: So ist zum Beispiel beim Konföderationen-Pokal 2005 der Südamerika-Vertreter Argentinien als Zweiter der Copa América mit dabei, da der Südamerika-Meister Brasilien als Weltmeister schon qualifiziert ist.

Spielmodus

Seit der Umbenennung von 1997 wird der Konföderationen-Pokal unter einem einheitlichen Spielmodus ausgetragen. Die Sieger der kontinentalen Verbandswettbewerbe, der Weltmeister und der Gastgeber zusammen sind acht Mannschaften, die am Turnier teilnehmen. Je vier Nationalmannschaften treten in den zwei Gruppen (A und B) im Meisterschaftssystem gegeneinander an, d.h. jede Mannschaft spielt einmal gegen jede andere Mannschaft der Gruppe. In der Gruppenphase zählt ein Sieg drei, ein Unentschieden einen Punkt, eine Niederlage bringt keine Punkte. In der Tabelle der jeweiligen Gruppe werden die Punkte addiert.

Bei Punktgleichheit zweier Mannschaften entscheidet in der folgenden Reihenfolge über das Weiterkommen: die Tordifferenz und erzielten Tore aus allen Gruppenspielen, die direkten Begegnungen der betreffenden Mannschaften (Anzahl der Punkte, Torverhältnis, erzielte Tore), letztendlich die Fairplay-Liste oder das Los. Der erste und zweite jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale ein. Beim Konföderationen-Pokal gibt es auf Grund der geringen Teilnehmerzahl kein Achtel- und Viertelfinale.

Im Halbfinale, im Spiel um Platz drei und im Finale wird im K.-o.-System gespielt. Die Mannschaften, die gegeneinander antreten, eliminieren sich gegenseitig, so dass nur eine Mannschaft gewinnen kann. Steht es bei den Spielen der Finalrunde nach der regulären Spielzeit von 90 Minuten unentschieden, kommt es zur Verlängerung und eventuell (falls immer noch kein Sieger feststeht) zum Elfmeterschießen.

Alle Turniere

Jahr Gastgeber Finale
Sieger Ergebnis 2. Platz
1992
Details
Saudi-Arabien Bild nicht gefunden



Argentinien
3:1 Bild nicht gefunden



Saudi-Arabien
1995
Details
Saudi-Arabien Bild nicht gefunden



Dänemark
2:0 Bild nicht gefunden



Argentinien
1997
Details
Saudi-Arabien Bild nicht gefunden



Brasilien
6:0 Bild nicht gefunden



Australien
1999
Details
Mexiko Bild nicht gefunden



Mexiko
4:3 Bild nicht gefunden



Brasilien
2001
Details
Südkorea & Japan Bild nicht gefunden



Frankreich
1:0 Bild nicht gefunden



Japan
2003
Details
Frankreich Bild nicht gefunden



Frankreich
1:0
n.GG.
Bild nicht gefunden



Kamerun
2005
Details
Deutschland
2009
Details
Südafrika

Weblinks

See also: Konföderationen-Pokal, 1992, 1995, 1997, 1999, 2001