Konglomerat
Ein Konglomerat (v. lat.: conglomerare = zusammenballen) ist
- im übertragenen Sinn eine Zusammenfügung unterschiedlichster Ideen, Firmen (Mischkonzern), Architekturstile, etc.
- ein Sedimentgestein aus gerundeten und miteinander verkitteten Komponenten, deren Korndurchmesser 2 Millimeter übersteigt (Kies oder Geröll), und einem feinerem Bindemittel. Ein Konglomerat weist auf längeren fluviatilen Transport hin. Konglomeratgesteine findet man in Deutschland u.a. in der Nord-Eifel (Nideggen, Trias) und im Thüringer Wald (Eisenach, Perm).
Die Hauptbestandteile des Konglomerats sind Quarz und Feldspat, im Alpenvorland Brannenburg ist häufig der Kalk, den das Wasser mitführt, das Bindemittel zur Verfestigung der Sedimente.
In der Molasse gibt es bevorzugt Konglomerate. Die im nördlichen Alpenvorland vorkommenden geologisch jungen Konglomerate werden als "Nagelfluh" bezeichnet, z.B. in der Nagelfluhkette im Oberallgäu.
Siehe auch
Weblinks
- Gollinger Konglomerat (Infos, Bilder und Anwendungsbeispiele)
- Brannenburger Nagelfluh (Information, Steinbruch, Anwendung)
- Brannenburger Nagelfluh (Grad Nagelfluhwerk GmbH & Co.KG)
