Konrad der Staufer

Konrad der Staufer (* um 1140; † 26. Juli 1195) war der erste Pfalzgraf bei Rhein.

Seine Eltern waren Friedrich II. (1090-1147), Herzog von Schwaben und Agnes von Saarbrücken.

1156 verlieh Kaiser Barbarossa seinem Halbbruder Konrad anlässlich des Reichstags Worms die Pfalzgrafenwürde. Damit erhielt Konrad auch die Vogtei des Zisterzienserklosters Schönau, die Wormser Hochstiftvogtei und den Familienbesitz der Staufer im Speyergau und Wormsgau. Konrad war seit etwa 1160 in zweiter Ehe mit Irmingard von Henneberg († 1197) verheiratet. Deshalb kam zu seinem Besitz noch die Reichsvogtei Lorsch hinzu. Darauf bedacht, seinen Machtbereich auszudehnen, geriet er in Streit mit den Erzbischöfen von Trier und Köln.

Konrad wurde im Kloster Schönau bei Heidelberg begraben. Sein Erbe fiel an seine Tochter Agnes und ihren Mann, Heinrich I. den Älteren.

Personendaten
Konrad der Staufer
Pfalzgraf bei Rhein
um 1140
26. Juli 1195

See also: Konrad der Staufer, 1140, 1156, 1195, 26. Juli, Friedrich I. (HRR), Friedrich II. (Schwaben), Heidelberg, Pfalzgraf