Kontrahentenrisiko
Unter Kontrahentenrisiko versteht man in der Finanzwirtschaft das Risiko, dass ein Vertragspartner beim Wertpapierhandel nicht in der Lage ist, seiner vertraglichen Leistungsverpflichtung nachzukommen.
Beim Kauf eines Wertpapiers liegt das Risiko darin, dass der Vertragspartner das bereits bezahlte Wertpapier nicht liefern kann. Umgekehrt besteht beim Verkauf die Gefahr, dass der Partner das Wertpapier nicht bezahlen kann.
Das Kontrahentenrisiko lässt sich durch Kennzahlen von Ratings bemessen: Je schlechter das Rating des Vertragspartners liegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls. Im Rahmen des Risikomanagements begrenzen insbesondere Banken ihr Risiko dadurch, dass sie im Handel mit institutionellen Partnern nur Handelsgeschäfte mit Vertragspartnern eingehen, die ein Mindest-Rating aufweisen können.
