Berlin-Köpenick

thumb|Lage Koepenick in Berlin thumb|Rathaus Berlin-Köpenick, Innenhof Köpenick ist heute ein Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick im Südosten von Berlin, gelegen am Zusammenfluss von Spree und Dahme.

Bis zur Verwaltungsreform am 1. Januar 2001 gab es einen eigenständigen Stadtbezirk Köpenick. Nebem dem Ortsteil Köpenick gehörten weitere Ortsteile zu dem deutlich größeren Bezirk Köpenick.

Der heutige Ortsteil Köpenick umfasst alle Stadtteile der ehemalige Großstadt Köpenick. Im Sprachgebrauch werden neben der Köpenicker Insel (Alt-Köpenick) auch die nördlich gelegenen Stadtgebiete am Bahnhof Köpenick (Dammvorstadt, Kietzer Vorstadt) zu Köpenick im engeren Sinne gezählt. Zum Ortsteil Köpenick gehören jedoch auch die anderen Vorstädte Köpenicks, etwa die südlicher gelegene Köllnische Vorstadt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Ortsteil Köpenick liegt an der Mündung der Dahme in die Spree. Die Spree verbindet Köpenick mit dem Müggelsee. Kurz vor dem Zusammenfluss von Spree und Dahme liegt in der Dahme die Schlossinsel mit dem 2004 renovierten Köpenicker Schloss.

Geschichte

[[Bild:Walter Lerche Kinder mit Schildkröte 1972.jpg|thumb|Kunstwerk im Schlosspark, im Hintergrund ]]

Bereits zur Zeit der Slawen, die der Stadt mit Copnic (Inselort) den Namen gaben, bestanden an dieser Stelle Burgen. Mitte des 12. Jahrhunderts befand sich hier die Hauptburg und Hauptansiedlung des slawischen Stammes der Sprewanen unter ihrem Fürsten Jaxa von Köpenick.

Im Jahr 1209 findet sich die erste Erwähnung in Dokumenten unter dem Namen Copenic. Die Cöpenickiade des Schusters Wilhelm Voigt (Der Hauptmann von Köpenick) macht die Stadt mit dem 16. Oktober 1906 überregional bekannt. Am 1. Oktober 1920 wird Cöpenick durch die Bildung von Groß-Berlin 16. Verwaltungsbezirk von Berlin. Seit 1. Januar 1931 wird Köpenick mit K geschrieben. 2001 erfolgte die Fusion des Bezirks Köpenick mit dem Bezirk Treptow zum Bezirk Treptow-Köpenick.

Der Bezirk Köpenick hatte mit 12.776 ha (14,3 % der Fläche Berlins) die größte Ausdehnung aller Berliner Stadtteile. Mit seinen 116.000 Einwohnern (ca. 3,3 % der Bevölkerung Berlins) ist Köpenick am dünnsten besiedelt.

Bis 2002 gab es in Köpenick in der Nähe von Uhlenhorst eine große Sendeanlage für UKW und Mittelwelle mit einem 248 m hohen, gegen Erde isolierten selbststrahlenden Sendemast. Die Funktion dieser Anlage hat bezüglich des UKW-Sendebetriebs der Fernsehturm am Alexanderplatz und bezüglich des MW-Sendebetriebs eine Reusenantenne in Zehlendorf bei Oranienburg übernommen.

Ortsteile

Die heutige Ortsteil Köpenick entstand aus der ehemals eigenständigen Großstadt Köpenick. Diese enthält eine ganze Reihe von Stadtteilen und Stadtquartieren, darunter:

Weblinks

Koordinate: 52°27'00 N 13°34'00 O

Köpenick

See also: Berlin-Köpenick, 1. Januar, 1. Oktober, 12. Jahrhundert, 1209, 16. Oktober, 1906