Kopfgeld
Kopfgeld (auch: Kopfprämie) ist das Geld, das man erhält, wenn man eine Person, auf die es ausgelobt ist, tötet oder ungetötet beibringt. Kopfgeld wurde meistens auf Verbrecher ausgesetzt, besonders in Gebieten, in denen die Polizei oder andere Gesetzeshüter wenig effektive eigene Machtmittel hatten. Kopfgelder wurden häufig von Privatpersonen ausgesetzt, entweder von den Geschädigten selbst oder bei Morden durch die Angehörigen. In manchen Staaten gibt es auch heute noch sogenannte Kopfgeldjäger, meistens Privatdetektive.
Heutzutage ist eher eine Belohnung üblich. Da Selbstjustiz in den meisten Ländern der Welt untersagt ist und Privatpersonen im Normalfall keine Möglichkeit zur Festnahme haben, darf die zu findende Person nicht getötet werden. Daher wird eine Belohnung üblicherweise für Hinweise gezahlt, die zur Ergreifung der Person führen.
Zur Begriffsklärung siehe auch: Kopfpauschale
Medien
Im Jahr 1996 erschien ein Film mit dem Namen Kopfgeld (Originaltitel: Ransom) mit Mel Gibson und Gary Sinise in den Hauptrollen. In diesem Film wird der Sohn des Millionärs Tom Mullen (Gibson) entführt. Statt jedoch die geforderten zwei Millionen Dollar Lösegeld zu zahlen, beschließt er diese Summe als Kopfgeld auf die Entführer auszusetzen.
