Korbweide
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Die Korbweide, lat. Salix viminalis, ist ein Baum oder Strauch mit besonders langen Ruten (Ästen) und schmalen Blättern.
Sie wird oft angepflanzt, weil sich aus den langen Ruten Flechtwaren wie Körbe herstellen lassen. Zuweilen werden die Weiden auch als Kopfweiden geschnitten, und sind dann kulturlandschaftprägende Elemente.
Korbweiden lassen sich relativ einfach vermehren, indem man im Frühjahr möglichst gerade gewachsene Äste von ca. 3 m Länge einen Meter tief in den Boden steckt. Hieraus lassen sich auch "lebendige" Zäune oder Unterstände bauen, die im Laufe der Jahre (wenn man die Seitentriebe senkrecht verflechtet) sehr dicht werden können.
In freier Natur können ehemals angepflanzte Korbweidenbestände verwildern. Sie bilden dann Korbweidengebüsche. Diese stellen einen sehr von den Weiden bestimmten Lebensraum dar, der als eigene Pflanzengesellschaft zählt. (Korbweidengebüsch=Salicetum viminalis)
Diese Form des Gebüsches ist eher selten. Sie tritt häufiger in Kombination mit Mandelweiden ein. (Mandel-Korbweidengebüsch=Salicetum triandro-viminalis)
Vorkommen
Die Korbweide liebt tiefgründige schwere Böden mit wassernahen Standorten an Ufern und Gräben. thumb|260px|left|Kopfweiden an einem Bach thumb|260px|left|Korbweiden haben lange Blätter, deren Unterseite grau bis weiß ist.
