Krabben
Dieser Artikel behandelt die Krebstiere. Für weitere, siehe Krabbe (Begriffsklärung).
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| thumb|none|300px|Winkerkrabbe | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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Die Krabben (Brachyura) - auch echte Krabben oder Kurzschwanzkrebse - gehören zur Ordnung der Zehnfußkrebse. Die meisten Arten leben im Meer, einige aber auch im Süßwasser oder an Land. Krabben haben einen zu einer kurzen Schwanzplatte umgebildeten Hinterleib, der umgeklappt unter dem Bruststück liegt - der Zwischenraum dient bei den Weibchen als Brutraum. Das erste Beinpaar des Rumpfes ist zu großen Scheren umgebildet, die Augen sitzen auf Stielen. Krabben können bemerkenswert schnell seitwärts laufen.
Einige Krabbenarten gelten als Delikatesse, vor allem Taschenkrebse, Tiefseekrabben und die japanische Riesenkrabben. Einige Garnelenarten werden in der Küchensprache fälschlich als "Krabben" bezeichnet, wie beispielsweise die Nordseegarnele.
Die Unterordnung der Krabben besteht aus folgenden Familien:
- Wollkrebse (Dromiidae) - auch Schwammkrabben
- Rückenfüßler (Homolidae)
- Schamkrabben (Clappidae)
- Dreieckskrabben (Majidae) - auch Seespinnen
- Taschenkrebse (Cancridae)
- Schwimmkrabben (Portunidae)
- Höhere Steinkrabben (Xanthidae)
- Rote Tiefseekrabben (Geryonidae)
- Winkerkrabben (Ocypodidae) - auch Rennkrabben
- Landkrabben (Gecarcinidae)
