Kreis Steinburg
| Wappen | Karte |
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| 140px|Wappen fehlt Wappenabbildung auf ngw.nl | 140px|Lage des Kreises Steinburg in Deutschland |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Verwaltungssitz: | Itzehoe |
| Fläche: | 1.056,24 km² |
| Einwohner: | 136.868 (31.03.2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 130 Einwohner je km² |
| Kreisschlüssel: | 01 0 61 |
| Kfz-Kennzeichen: | IZ |
| Kreisgliederung: | 113 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Viktoriastraße 16-18 25524 Itzehoe |
| Website: | www.kreis-steinburg.de |
| E-Mail-Adresse: | info@steinburg.de |
| Politik | |
| Landrat: | Dr. Burghard Rocke (parteilos) |
| Karte | |
| Lage des Kreises Steinburg in Schleswig-Holstein | |
Der Kreis Steinburg ist ein Landkreis des Bundeslandes Schleswig-Holstein. Er gehört zur Metropolregion Hamburg.
| Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Der Kreis Steinburg grenzt im Norden an den Kreis Rendsburg-Eckernförde, im Osten an den Kreis Segeberg, im Südosten an den Kreis Pinneberg, im Südwesten an die Elbe und das Land Niedersachsen (mit dem Landkreis Stade) und im Westen an den Nord-Ostsee-Kanal, die Grenze zum Kreis Dithmarschen.
Landschaft
Bestimmende Landschaftselemente sind die Marsch in einem 10 bis 15 km breiten Streifen im Südwesten entlang der Elbe und die durch Moränen geprägte wellige und waldreiche Geest, hier besonders die Heide-Itzehoer Geest. Im Kreisgebiet liegt in der Wilstermarsch bei Neuendorf die tiefste Landstelle Deutschlands (3,54 m unter dem Meeresspiegel, NN). Im Nordosten beginnt der Naturpark Aukrug. Die Stör, der drittlängste Fluss Schleswig-Holsteins, fließt durch den Kreis Steinburg und mündet dort in die Elbe.
Verkehr
Wichtige Straßenverbindungen
- Itzehoe–Hamburg (A 23)
- Itzehoe–Kiel
- Itzehoe–Heide (A 23)
- Itzehoe–Brunsbüttel
- Itzehoe–Glückstadt
Wichtige Fähren
- Autofähre Glückstadt–Wischhafen (Niedersachsen)
Schienenverkehr
- Hamburg–Itzehoe–Sylt
- Hamburg–Elmshorn–Horst–Wrist–Kiel
Häfen
- Glückstadt (Außenhafen), Wassertiefe 6,00 m bei MHw (mittleres Hochwasser)
- Glückstadt (Binnenhafen), Wassertiefe 4,50 m bei Nw (Niedrigwasser)
- Itzehoe (Suder Hafen), Wassertiefe 3,80 m bei MThw (mittleres Tidehochwasser)
Politik
Direkt gewählte Abgeordnete im Bundestag aus dem Kreis ist SPD-Politikerin Cornelie Sonntag-Wolgast. Der erfolglose Gegenkandidat der CDU Dietrich Austermann zog ebenso über die Landesliste ein wie der FDP-Abgeordnete Jürgen Koppelin.
Landräte
- 1946-1947: Wilhelm Käber, SPD
- 1947-1949: Willi Steinhörster, SPD
- 2000-heute: Dr. Burghard Rocke, parteilos
Geschichte
Der Name Steinburg rührt von einer 1307 zum ersten mal urkundlich erwähnten, von holsteinischen Grafen errichteten Schutz- und Trutzburg her. Die Burg war der Sitz von Vögten, die ihr Amt zunächst als erbliches Lehen erhielten. Nach Konflikten mit den gräflichen Landesherren wird der Burgvogt ab der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts von den Landesherren ernannt.
Nachdem die dänischen Könige 1460 die Landesherrschaft übernommen hatten, führt der Vogt den Titel "Amtmann". Seine Zuständigkeit umfasste die gesamte allgemeine Verwaltung (wie von Polizei, Wegen und Deichen) und auch das Gerichts-, Steuer- und Militärwesen. Die Steinburg blieb Sitz der Amtmänner, bis sie nach 1630 abgebrochen wurde. Danach wurde das Amt Steinburg erst von Glückstadt, dann von Itzehoe verwaltet.
Nach der Annexion der Herzogtümer Schleswig und Holstein in der Folge des Deutsch-Dänischen und des Deutsch-Österreichischen Krieges (1864 und 1866) wurde die Stelle des Amtmanns durch einen Königlich Preußischen Landrat ersetzt. Das Amt Steinburg wurde in "Kreis Steinburg" umbenannt und wesentlich vergrößert.
Im Zuge einer Gebietsreform werden 1970 17 Gemeinden des ehemaligen Kreises Rendsburg in den Kreis Steinburg eingegliedert.
Städte und Gemeinden
(Fläche in km² und Einwohner am 31.12.2002)
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Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten
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Weblinks
- Offizielle Website des Kreises Steinburg
- Angaben des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages über die Gemeindes des Kreises Steinburg
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