Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut in Trägerschaft eines eingetragenen Vereins, das 1979 vom damaligen niedersächsischen Justizminister Hans-Dieter Schwind gegründet wurde.

Das interdisziplinär arbeitende Institut hat in seiner gut 25-jährigen Geschichte grundlegende Forschungsergebnisse im Bereich der Kriminologie hervorgebracht. Insbesondere der Nachweis eines signifikanten Zusammenhanges von Schulabsentismus und Kriminalitätsprävalenz ist den Wissenschaftlern geglückt. Die beschäftigten Wissenschaftler sind vor allem Juristen, Psychologen, Soziologen, Pädagogen und Medienwissenschaftler.

Die bisherigen Leiter des Instituts sind:

  • Prof. Dr. Helmut Kury
  • Prof. Dr. Christian Pfeiffer
  • Prof. Dr. Werner Greve und Prof. Dr. Peter Wetzels

Die Forschungen des Instituts sind teilweise umstritten; in der Fachpresse wurde mehrfach die mangelnde Transparenz der Methodik der einzelnen Forschungsvorhaben bemängelt. Dennoch ist das KFN einer der erfolgreichsten Drittmittelempfänger im Bereich der Kriminologie.

Das KFN kooperiert mit mehreren Einrichtungen im Bundesgebiet wie der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden [1] und dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht [2].

siehe auch: Kriminologie, Strafrecht

Weblinks

See also: Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Christian Pfeiffer, Drittmittel, Hans-Dieter Schwind, Kriminologie, Prävalenz, Statistische Signifikanz, Strafrecht, Wiesbaden, Peter Wetzels