Kulturpädagogik

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Kulturpädagogik

Kulturelle Bildung und Kulturpädagogik sind Begriffe, die erst seit den 70er Jahren auftauchen und z.B. im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) den Begriff der "musischen Bildung" ablösten.

Handlungsfelder

Kulturpädagogik läßt sich in drei Handlungsfelder aufsplitten:

Die drei Handlungsfelder sind bei der pädagogischen Arbeit stets in irgendeiner Weise miteinander verknüpft und stehen nicht alleine für sich. Je nach beruflichen Anforderungen, Ausbildung und persönlichem Zugang des Pädagogen ist allerdings eine Schwerpunktbildung als "Manager", "Erzieher" oder "Künstler" (bzw. dazwischen) möglich.

Kulturpädagogische Richtungen

Kulturpädagogik ist der Überbegriff für eine Vielzahl von pädagogisch-methodischen Richtungen:

Ausbildung

Eine fundierte Ausbildung als Kulturpädagoge berücksichtigt alle drei Handlungsfelder, so dass künstlerische, pädagogische und organisatorische Aufgaben gleichermaßen erfüllt werden können.

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Ausbildung als Kulturpädagoge:

Hinweis: Die Berufsbezeichnung "Kulturpädagoge" ist nicht geschützt. Deshalb ist eine Ausbildung, die mit Diplom oder Zertifikat abschließt zum Nachweis der Qualifikation besonders wichtig.
Beratung und weitere Informationen zur Ausbildung als Kulturpädagoge und zur Qualitätssicherung gibt es bei Bastian Dietz, der das Kulturpädagogen-Netzwerk in Bayern betreut.

Weblinks

See also: Kulturpädagogik, Erziehung, Medienpädagogik, Museumspädagogik, Musikpädagogik, Spielpädagogik, Theaterpädagogik, Tanzpädagogik, Zirkuspädaogik