Kunsthaus Bregenz

thumb|Kunsthaus Bregenz, Architekt: Peter Zumthor thumb|Kunsthaus Bregenz, Fassade, Architekt: Peter Zumthor Das Kunsthaus Bregenz wurde vom bekannten schweizer Architekten Peter Zumthor im Auftrag der Gemeinde Bregenz geplant und von 1990 bis 1997 errichtet.

Das markante, würfelförmige Gebäude steht direkt an der Uferstraße des Bodensees. Seine Fassade ist rundherum durchgehend mit geätzten, mattierten Glasscheiben verkleidet, die eine zweischalige Vorhangkonstruktion bilden. Zwischen der äußeren Glasfassade und dem eigentlichen Gebäude sind farbige Leuchtstoffröhren angebracht, die das Gebäude nachts bunt von innen heraus strahlen lassen.

Das Innere des Gebäudes ist bestimmt durch die schwarze, geschliffene Steingussmasse des Bodens. Nur drei tragende Wandscheiben aus Sichtbeton unterbrechen die Weitläufigkeit der einzelnen Etagen, die durch das rundherum einfallende sanfte Tageslicht und eine Lichtdecke bestimmt ist. Die Lichtdecke besteht aus abgehängten geätzten Glasscheiben, hinter der die eigentlichen Beleuchtungskörper versteckt sind. Dadurch wird der gesamte Raum in ein indifferentes Licht getaucht.

Die Beleuchtungslösung stammt von der Vorarlberger Firma Zumtobel.

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See also: Kunsthaus Bregenz, 1990, 1997, Architekt, Beton, Bodensee, Bregenz, Peter Zumthor, Schweizer, Vorarlberg